Das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum inwohnendes Abstraktum.
In seiner Wirklichkeit ist es das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Jeder Mensch spekuliert darauf, dem andern ein neues Bedürfnis zu schaffen, um ihn zu einem neuen Opfer zu zwingen,
um ihn in eine neue Abhängigkeit zu versetzen und ihn zu einer neuen Weise des Genusses und damit des ökonomischen Ruins zu
verleiten.
Alle Leidenschaft und alle Tätigkeit muss also untergehen in der Habsucht.

Oder haben wir es mit einer entwickelten kapitalistischen Gesellschaft zu tun,
in der die einen ihr Auskommen durch Lohnarbeit,
die anderen durch Kapitalbesitz bestreiten,
eine Gesellschaft, die durch eine verallgemeinerte Warenproduktion und Geldwirtschaft geprägt ist?
